Pietro Arditi Azienda Agricola - Cascina Valpane 10/1 - 15039 Ozzano Monferrato (AL) - Italia
Tel. u. Fax. (+39) 0142 486713 - email info@cantinevalpane.com


Unser Betrieb liegt mitten im Monferrato, in einem antiken piemontesischen Weingut aus dem 18. Jh. Es erstreckt sich auf einem 30 Hektar großen Gelände und ist seit Anfang des letzten Jahrhunderts im Besitz unserer Familie.
Seine kalkhaltigen Lehmböden und sein sehr mildes Mikroklima begünstigen eine Weinproduktion höchster Qualität. Aus alten Katasterauszügen und aus Dokumenten des Familienarchivs geht die lange Weinbautradition des Betriebes hervor. Schon im Jahre 1898 gewann unser Wein die Goldmedaille bei den internationalen Ausstellungen in Bordeaux und Dijon, aber schon früher wurde er in die Schweiz und nach Belgien exportiert.

Die Weinberge erstrecken sich heute auf ca. 10 Hektar. Die Anpflanzungen, mit etwa 4550 Rebstöcken/Hektar, im Guyot-niedrig-System aufgezogen, stammen aus den 30er und 60er Jahren, zum Teil jedoch auch aus jüngster Zeit.

Bei Neuanpflanzungen, ebenso wie bei der stufenweisen Auswechslung bestehender Anlagen, legen wir Wert auf Selektion und Verwertung alter Weinstöcke.

Die Pflege der Weinberge wird mit äußerster Sorgfalt durchgeführt und ist Teil eines kombinierten Schutzprogrammes, das den Einsatz von Chemikalien auf ein Minimum beschränkt, um gesunde Trauben in einer intakten Umwelt zu produzieren. Durch zweckmäßige Lichtung wird die Menge der Produktion absichtlich klein gehalten.

Die Weinkellerei wurde in ihrer antiken Bauweise restauriert und ist modern ausgestattet.
Die traditionelle Weinbereitung des Barbera im Monferrato unterscheidet sich von der des Barbera aus Asti und Alba. Die Monferrato-Böden verleihen ihren Weinen die typische Farbe, ihr Bukett und ihre Beschaffenheit, was sie von Weinen aus anderen Anbaugebieten unterscheidet, sie in ihrer Bedeutung jedoch nicht mindert.

Pietro Arditi hat mit der Wahl des DOC (Wein mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung) BARBERA del MONFERRATO seine Produktion entscheidend geprägt: sie geschieht im Einklang mit dem Territorium und der Familientradition. Beide Aspekte finden Ausdruck im Zusatz von Freisa-Trauben zum Barbera, was das Weingesetz auch erlaubt. Dadurch wird dem ohnehin schon bedeutenden Wein seine besondere Fruchigkeit und sein Wohlgeschmack verliehen, sein Körper noch betont.



Es würde uns freuen Sie als Gast bei uns nach vorheriger Anmeldung begrüßen zu dürfen. Nach Besichtigung der Weinkellerei können Sie die Produkte des Hauses in unserer stimmungsvollen Probierstube probieren, die als keines Landwirtschaftsmuseum eingerichtet ist.